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  Steckbrief Alina Zahn
05.04.2014 von Klaus Steffan


Steckbrief Alina Zahn

Geburtsjahr: 1998
Verein: SV Empor Erfurt
Elo: 1950






Hallo Alina,

du bist bereits als Teilnehmerin für das Internationale Juniorinnen-Turnier gesetzt.

Und während viele deiner Altersgenossinnen in ihren Sommerferien entspannt chillen, wirst du deine letzte freie Woche dem Schachspiel „opfern“.

1. Was reizt dich am Erfurter Festival?

Es ist für mich eigentlich kein „Opfer“ im Sinne von Verzicht auf Freizeit. Schließlich ist Schach seit einigen Jahren meine große Leidenschaft und beinahe jede freie Minute und manchmal auch etwas Schulzeit gebe ich dafür her, freiwillig! Und während ich für viele interessante Turniere ziemlich weit reisen muss, findet nun ein stark besetztes internationales Turnier für Mädchen und junge Frauen direkt vor meiner Haustür statt – logisch, das mich das reizt.

2. Mit welchem Ziel gehst du ins Turnier?

Es wäre wohl etwas vermessen, den Turniersieg anzupeilen, schließlich haben auch viel erfahrenere Teilnehmerinnen, wie zum Beispiel Laura Störi und Julia Bochis, eine Einladung zum Juniorinnenturnier erhalten. Aber tolle Partien möchte ich natürlich zeigen, schließlich will man dem heimischen Publikum attraktives Schach bieten.

3. Macht dich der Heimvorteil stark?

Schwer zu sagen. Weder bei Punktspielen in der Liga noch beim alljährlichen Radisson-Open konnte ich in den vergangenen Jahren eine durchweg positive Bilanz an den heimatlichen Brettern ziehen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden…

4. Was war dein bisher größter schachlicher Erfolg?

Der ist leider schon etwas her, im Jahr 2012 errang ich bei der Deutschen Nachwuchs-Einzelmeisterschaft den 3. Platz in der Altersklasse u14 (weiblich). Ich lasse natürlich keine Gelegenheit aus, an meiner schachlichen Form zu arbeiten, damit irgendwann vielleicht noch etwas Größeres gelingt.

5. Was liebst du an Erfurt?

Die Altstadt natürlich, vor allem im Sommer. Ich habe schon viele andere schöne Städte gesehen, aber die Krämerbrücke und die lauschigen Fleckchen dahinter sind der absolute Knaller. Oder der Blick vom Petersberg auf das Domensemble und den Domplatz bei Dunkelheit – genial. Und was mir immer wieder Kopfzerbrechen macht: Kaufe ich mein Eis bei der Schokoladen Manufaktur Goldhelm oder in der Eisdiele Riva? Es schmeckt beides so megalecker, dass ich mich einfach nicht entscheiden kann.

6. Auf welche Begegnung mit einer Spielerkollegin freust du dich?

Die meisten Teilnehmerinnen kenne ich persönlich oder zumindest vom Sehen. Besonders interessant ist für mich die Begegnung mit Josefine Heinemann. Sie ist genauso alt wie ich und wir konkurrieren daher Jahr für Jahr unmittelbar um die Medaillen bei der Deutschen Meisterschaft. Durch die diversen Zusammentreffen hat sich eine Freundschaft entwickelt, die wir stets nur kurzzeitig beim Kampf unserer Holzkrieger ausblenden.

Danke für Deine Antworten, wir wünschen Dir viel Erfolg!


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